Zehntausende Besucher waren wohl an diesem Wochenende zum Bergpark gekommen:

 

 

Juni 2014 – Juni 1714
300 Jahre sind vergangen, als der italienische Gartenarchitekt Francesco Guerniero den ersten Teil der gigantischen Wasserspiele dem Landgrafen und dem versammelten Hof präsentierte.
Die Wasserspiele des Oktogonschlosses und die 250 Meter lange Wasserkaskade sollte auch der einzige Bauabschnitt bleiben, er von der utopischen geplanten Gesamtanlage in die Realität umgesetzt wurde.

 

 

Erst sehr viel später, unter Friedrich II. und dann vor allem unter Wilhelm IX. gingen die Bauarbeiten an der gigantischen Anlage weiter, so entstand unter Friedrich II. das chinesische Dorf "Mu Lang", Virgils Grabmal und der Fontänenteich, damals noch von barocken geometrischen Gärten umgeben.

Unter Wilhelm IX. dem späteren ersten Kurfürsten von Hessen, wurde die gesamte Anlage neu gestaltet, zu einem englischen Landschaftspark. Herkules, das Oktogon und die Kaskaden wurden als Ruinen begriffen und in die neue Konzeption mit einbezogen, es entstanden die "romantischen Wasserspiele", die Teufelsbrücke, der Aquädukt und schließlich die großen Wasserfälle, daneben auch als eines der ersten Bauwerke des Historismus - die Löwenburg, als romantische (aber bewohnbare) Burgruine. Weitere Tempel, wie der prägnante Freundschaftstempel, die Einsiedelei oder der Apollontempel.

 

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