Forst und Jagd im Hessenpark

Jägersleut' angetreten: Forstjäger aus Hanau, Kassel, Braunschweig, Württemberg und Preußen im Hessenpark.

Beim ersten Forstjägerlager am 21. und 22. September im Hessenpark in Neu-Anspach am Taunus haben Jäger in den Uniformen des 18. Jahrhunderts Forst und zeitgenössische Jagd anschaulich gemacht. Die Veranstaltung war ein so schöner Erfolg, dass schon jetzt eine Wiederholung klar gemacht wird. Voraussichtlich am Wochenende nach der Zeitreise 2014 soll der besondere Jäger-Event erneut stattfinden. Dank gebührt dem Leiter der Darstellungsgruppe Jäger in der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Karl-Matthias Groß, der die Aktion geplant und mit einigen Helfern ausgeführt hat. Jäger verschiedener Herkunft waren in den Taunus gereist, um im Freilichtmuseum dem Publikum vieles von dem zu zeigen, was früher Alltag der so genannten hirsch-  und holzgerechten Jäger“ war, von der damals höchst wichtigen nachhaltigen Forstwirtschaft, bei der mindestens so viel nachgepflanzt werden muss wie entnommen, über die hoheitlichen Aufgaben der Holzuteilung an die Haushalte bis hin zu jagdlichen Einzelheiten. Mit von der Partie waren viele weit angereiste Freunde, unter anderem Darsteller der württembergischen, braunschweigischen, preußischen, hanauischen und kasselschen Jäger.

Zurück