Internationale Historiker beraten über Soldatenhandel

Fachtagung über die „Hessians“

„Die ,Hessians‘ im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - Neue Quellen, neue Medien, neue Forschungen“, so war der Titel der zweitägigen internationalen und interdisziplinären Tagung in Hanau-Wilhelmsbad im März 2013, an der neben international renommierten Fachleuten auch solche aus unseren Reihen teilnahmen – allerdings diesmal nicht unter den Vortragenden.

Die Tagung präsentierte viele bisherige und bereits bekannte Forschungsergebnisse – so wie beispielsweise die Gilsa-Briefe und das Hildebrandt-Tagebuch - und brachte einige Neuigkeiten, wie etwa die über die Digitalisierung und die Möglichkeiten der HeTriNA.

Die Tagung bestätigte, dass wir mit der Vermittlung und Darstellung auf dem richtigen Weg sind.

Interessanter Weise fand die von der Historischen Kommission für Hessen, dem Hessischen Staatsarchiv Marburg und dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde initiierte und organisierte Veranstaltung an eben jenem Ort in Wilhelmsbad statt, an dem die Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte und der Hanauer Geschichtsverein bereits im Sommer 2003 ein zweitägiges Symposium zum Soldatenhandel der Landgrafen von Hessen und dessen Folgen veranstaltet hatte – allerdings damals nicht nur in der Theorie, sondern zusätzlich mit lebendiger, erlebbarer Geschichte.

Zur Lektüre gibt es Tagungsberichte unter anderem hier http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4823  und unter Tagesberichte Suche Google

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