Hoffmann malt Kavallerie und Artillerie in Öl

Ein Ausschnitt ausdem jetzt in Herborn gefundenen Gemälde von Anton Hoffmann. (Foto: Heller)

Reitende preußische Artillerie und Kavallerie etwa um 1760 zeigt ein jetzt in Herborn aufgetauchtes Ölgemälde des Münchener Malers und Militärhistorikers Anton Müller, das 1914 entstand. Das Gemälde, das nach dem Tod des Eigentümers nun verkauft werden soll, hing jahrelang  in einem Haus in einem Herborner Stadtteil.  Anton Hoffmann (10. April 1863 in Bayreuth; † 1938 in München) war Maler, Illustrator, Heereskundler und Hochschullehrer. Nach neun Jahren Dienst bei der Bayerischen Armee ging Hoffmann 1889 an die Kunstakademie München und wurde dort Schüler von Gabriel von Hackl und Wilhelm von Diez. Das Studium dort schloss er 1895 ab. 

Kaiserzeit und Erster Weltkrieg

Seit 1896 stellte er regelmäßig im Glaspalast aus. Als Maler zeigte er sich als treuer Diez-Schüler und legte seinen Schwerpunkt auf die Historien- und Militärmalerei. Charakteristisch für seinen Stil waren mit großzügigen, breiten, aber unruhigem Pinsel aufgetragene naturgetreue, kräftige Töne und ein auf das im Zentrum stehende Geschehen konzentriertes Licht, weiß Wikipedia über den Maler. Von ihm stammen auch zahlreiche Gemälde und Illustrationen zur Kaiserzeit und rund um den Ersten Weltkrieg. Als Heereskundler zeichnete Hoffmann insbesondere mehrere Serien zur Uniformgeschichte des Bayerischen Heeres.

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