Kutschen, Fächer Hörnerklang - barocke Jagdtage auf Schloss Clemenswerth

Am 18. und 19. Juni 2016 fanden die III. 'barocken Jagdtage' auf Schloss Clemenswerth statt.
Unter dem Motto "Kutschen, Fächer Hörnerklang" zeigten ca. 70 Darsteller, aus dem gesamten Bundesgebiet, (Hauptsächlich Mitglieder der Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte) wie im 18. Jahrhundert bei Hofe gejagt wurde. Das Jagdschloss des Kurfürsten Clemens August bildete für die Veranstaltung eine einmalig schöne Kulisse.

Die Veranstaltung wurde vom Emsland Archäologie Museum in Meppen organisiert und veranstaltet.

 

Foto: Michael C.Zock
Foto: Michael C.Zock

 

Zentrales Ereignis war die Nachstellung einer sogenannten "eingestellten" oder auch "teutschen" Jagd.

Bei dem eingestellten Jagen handelt es sich um eine typisch deutsche Jagdart, die tagelanger, oft wochenlanger Vorbereitung durch die fürstlichen Jagdbediensteten bedurfte. Für diese Jagd wurde ein bestimmtes Waldgebiet und eine angrenzende Lichtung mit Jagdzeug - Lappen, Netzen und Tüchern - abgegrenzt. In dieses Areal trieb man das Wild hinein und bewachte es bis zum Jagdtag. Auf der Lichtung errichtete man  Jagdschirme - überdachte Stände -, auf denen die fürstliche Jagdgesellschaft Platz nahm. Treiber, Hörnerklang und Hundemeute trieben das Wild auf die Lichtung, wo es von der Jagdgesellschaft erlegt wurde.

 

 

Foto: Kersten Kircher
Foto: Heidelbergensis
Foto: Heidelbergensis

 

Eine gelungene Veranstaltung, die sowohl den Darstellern als auch dem Publikum viel Vergnügen bereitete und viel Lehrreiches vermittelte.

Wir bedanken uns bei Silke Suhrberg-Röhr, Dieter Röhr, Marcus Stickdorn und dem Museum Emsland für die Organisation dieser einmaligen Veranstaltung.

Weitere Bildergalerien finden Sie hier:

 

Kersten Kircher: history-live-foto

 

Michael C. Zock: Fotostrecke

 

Heidelbergensis: Fotostrecke

 

 

Foto: Kersten Kircher

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